Stress-Lexikon
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Hier finden Sie ergänzende Informationen über Arbeitsstress.

Das komplette Programm zur Bewältigung von Arbeitsstress steht im Buch links.

Ursachen und Lösungen zu Arbeitsstress

Arbeitsstress, also die betriebliche und persönliche Stressbelastung lässt sich analysieren.

Der Vater der Stressforschung, Hans Selye hat wertvolle Grundlagenarbeit geleistet, auf die sich heute noch die meisten Stressberater beziehen.

Jedoch ist die Forschung nicht stehen geblieben.

In meinem Buch links finden Sie eine Fülle wissenschaftlicher Informationen.

Und hier im Folgenden das Wesentliche zum Erkennen der Ursachen von Arbeitsstress und weiter unten zum Finden konkreter Lösungen für jeden Geldbeutel.

Damit gebe ich Ihnen die natürlichen Prinzipien zum Erkennen der Ursachen von Arbeitsstress und wirksamen Lösungsstrategien bekannt.

Wie Sie diese genau auf Ihren Arbeitsstress, auf Ihren Arbeitsplatz, Ihre Organisation anwenden, erfahren Sie im Buch links.

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Stressbelastung reduzieren auf Grundursachen

Zunächst lässt sich jede Stressbelastung auf folgende Grundbausteine reduzieren und damit analysieren:

neu - unvorhersehbar - unkontrollierbar - mehrdeutig

sowie

zu viel bzw. zu lange

 

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Definition Gesamtstressbelastung

Die Gesamtstressbelastung ergibt sich aus der “Summe” sämtlicher oben genannter Stressoren (Stressfaktoren) plus Konflikten zwischen inneren und äußeren Anforderungen minus tatsächlich wirksamer Stressbewältigungsmaßnahmen inkl. Erholungsmöglichkeit und Erholungsfähigkeit im Zusammenhang mit den eigenen Ressourcen (das was stärkt, Sinnziele) verbunden mit der persönlichen Stresstoleranz (Resilienz, Fähigkeit, den Stress zu verkraften) plus der persönlichen Fähigkeit zum Stressmanagement vor dem Hintergrund der persönlichen Lebenserfahrung.

 

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Verstärker der Stressbelastung: die Macht der Gewohnheit

Neben diese Grundbausteinen gibt es Anlässe, die ein eigenes internes psychosoziales Stressumgangsprogramm quasi automatisch starten, wenn die vorgefundene Stress-Situation einer bereits früher erfahrenen ähnelt.

Diese Automatismen (Programme) beruhen auf oft unbewussten Entscheidungen des Menschen (Glaubenssätze, innere Überzeugungen) aus der oft frühen Vergangenheit, welches Verhalten den eigenen Zielen am besten dient (damals!).

Stressumgangsprogramm nenne ich es deshalb, weil es sich faktisch nicht um selbstbewusste Stressbewältigung handelt, sondern um gewohnheitsmäßiges oder früh erlerntes Verhalten, das nicht rational auf die konstruktive und am besten nachhaltige Lösung der aktuellen tatsächlichen Stressbelastung abzielt.

Jeder Mensch, der mit seinem eigenen Verhalten, Fühlen und Erleben in den vielleicht immer wieder gleichen Situationen unzufrieden ist, kann seine inneren Programme untersuchen und - wo sinnvoll - umschreiben. Dies ist jedoch mit Mitteln des Coaching nicht zu leisten, sondern erfordert tiefer gehende Maßnahmen der ganzheitlichen Selbsterforschung.

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Lösungsansätze zur Gesamtstressbelastung

Die Lösung jeder Stress-Problematik lässt sich in 3 Kategorien einteilen:

Der Lösungsweg zur Klärung der Gesamtstressbelastung folgt immer dem selben natürlichen Prinzip, das ich im Laufe meiner Arbeit identifiziert habe. Nämlich diesen drei Schritten.

 

Stressbewusstsein

Stresstoleranz

Stressmanagement

 

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Stressbewusstsein ist die Aufmerksamkeit für die Prinzipien des Lebendigen bei sich selbst und anderen Menschen.

Stressbewusstsein entsteht, wenn die negativen Auswirkungen von Stress auf die eigene Person, auf Mensch und Betrieb als Ursache-Wirkungs-Kette bestimmter Stressoren und entsprechender unerwünschter Ergebnisse wahrgenommen und für wahr gehalten werden.

Stressbewusstsein ist die Voraussetzung dafür Stressfaktoren (Stressoren) so zu managen, dass eigene persönliche wie auch (eigene) betriebliche Ziele überhaupt erreicht werden können.

Das rechte Maß an Anspannung und Entspannung ist ein Schlüssel, die Gesamtstressbelastung im Rahmen zu halten. Dafür ist Bewusstsein erforderlich über das, was anspannt und das, was entspannt. Und, wann das eine oder andere notwendig ist, um lange gesund und fit zu bleiben.

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Stresstoleranz (Resilienz) steht für die Widerstandsfähigkeit des Systems Mensch unter herausfordernden Bedingungen.

Ein anderer Begriff dazu ist die Resilienz, das “Wieder-aufstehen nach extremer (seelischer) Belastung.

Resilienz ergibt sich vor allem aus dem Kohärenzgefühl (engl. SOC), der inneren Überzeugung, das, was einem widerfährt verstehen und bewältigen (managen) sowie einen Sinn darin erkennen zu können.

Diese drei Faktoren bilden die Basis der Gesundheitsentstehung (Salutogenese).

Resilienz wird durch förderliche soziale Kontakte unterstützt. Deshalb ist eine Mitarbeiter-orientierte tatsächlich gelebte Unternehmenskultur so notwendig. Deshalb ist es für Einzelpersonen wichtig, hoffnungs- und zukunftslose Situationen zu erkennen, zu verändern oder zu verlassen. Dies ist gelebtes Stressmanagement im Bewusstsein, eine Wahl zu haben. Dies gehört zu den besonders anspruchsvollen Leistungen des Menschseins, gerade wenn man von offensichtlicher Alternativlosigkeit umgeben ist.

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Stressmanagement betreiben Körper und innere Instanzen in nahezu jedem Moment.

Jede Anforderung auf stofflicher (Nahrung) oder sensorischer Ebene (Lärm) oder seelischer Natur oder Konflikte zwischen verschiedenen Anforderungen lösen einen hormongesteuerten extrem schnell ablaufenden Stressbewältigungsprozess aus, bei dem das System Mensch mehr oder weniger bewusst über seinen Umgang mit dem Stressor bzw. sein Verhalten entscheidet. Körperfunktionen (Muskelanspannung) und Empfinden (Gefühle) haben gleichermaßen Priorität.

Aktives Stressmanagement ist die Fähigkeit, bewusste Entscheidungen in einer Stress-Situation zu treffen und umzusetzen, egal ob es ein inneres Programm gibt, das Kampf, Flucht oder Tot stellen durchziehen möchte. Diese Fähigkeit kann erworben werden.

Stressmanagement ist eng verbunden mit dem Aspekt Kommunikation und regelrechte Informationsverarbeitung: Im Körper, im seelisch-mentalen Inneren und an der Schnittstelle nach Außen: anderen Menschen gegenüber.

Erst eine Wahrnehmung jenseits der Erstarrung durch den stressbedingten Tunnelblick ermöglicht zielorientiertes Verhalten im eigenen Leben, dem Kunden und Mitarbeiter gegenüber und das Wahrnehmen tatsächlich vorhandener Chancen.

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