Stress-Lexikon
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Hier finden Sie ergänzende Informationen über Arbeitsstress.

Das komplette Programm zur Bewältigung von Arbeitsstress steht im Buch links.

Ziele und Schwerpunkte der betrieblichen Stressbewältigung für Führungskräfte und
die Bereiche Personal (HR) - Controlling - Vertrieb - QM

Grundsätzlich gilt für diese Zielgruppe auch alles, was unter “Arbeitgeber” gesagt wurde.

Nachfolgend finden Sie ausgewählte, wesentliche Aspekte zu betrieblichem Stress und Führung. Ausführliche Darstellung und Erklärungen der Hintergründe und Zusammenhänge finden Sie im Buch links.

Selbstbild, Kommunikation, Respekt

Zielformulierung

Selbstreflexion

Aktuelle Umfrage ergibt in 20 % der Firmen eine Kultur der Angst

Artikel für Controller

Pressemitteilung: Gute Vorsätze

 

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Selbstbild, Kommunikation, Respekt

Der Einfluss von Führungskräften auf Entstehung und Bewältigung von betrieblichem Stress ist maximal.

 

Getreu dem Prinzip “der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler” kommt keine Führungskraft darum herum, sich mit den Menschen im eigenen Hierarchiegebiet auseinanderzusetzen, will sie wirklich im Sinne der Unternehmensziele erfolgreich sein. Denn Unternehmen beschäftigen deshalb Mitarbeiter, weil die Eigener die Arbeit nicht allein schaffen können (=Team). Also muss das Management für optimale Arbeitsbedingungen sorgen. Eigentümer-geführte Unternehmen mit flachen Hierarchien und langjährigen Mitarbeitern sind da oft im Vorteil: man kennt und respektiert sich.

Führungskräfte, die in ihrer Selbstwahrnehmung eher als “primus inter pares” auftreten, statt als Beansprucher der Spitze der Nahrungskette haben es generell leichter, betriebliche (und menschliche) Stressfaktoren zu erkennen und in den Griff zu bekommen. Unter anderem deshalb, weil sie bereits ein förderliches, Respekt- und  Ressourcen-orientiertes Kommunikationsverhalten zeigen.

Ein Sonderfall ist die Führungskraft mit zu viel operativer Verantwortung und dem Verständnis, dass Mitarbeiter genau so viel wissen und genau so selbstständig arbeiten wie sie selbst. Hilfreich ist hier mehr Führung, die den Mitarbeitern hilft (statt falsch verstandenem Laissez-faire), also nicht alles selbst machen, weil man es am besten / schnellsten kann (rechtzeitiges und umfangreiches Delegieren aller Aufgaben, die zum operativen Alltagsgeschäft gehören). Also den Kommunikationsanteil im Tagesgeschäft einen höheren Stellenwert einräumen. Weniger Meeting, mehr Coaching unter Berücksichtigung von Bindungs- und Motivationsbedürfnissen der Mitarbeiter.

Optimales und erfolgreiches Arbeiten findet in der “
grünen Produktivitätszone” statt und ist angemessen anregend.
Überforderung und/oder Langeweile, flankiert mit starren Regeln, die der unangemessenen Kontrolle dienen (z.B. Arbeitszeit, permanenten Erreichbarkeit) blockiert die zur excellenten Arbeit vorhandenen Ressourcen, z.B. Eigeninitiative, Kreativität, Mut und sich für das gemeinsame Ergebnis mitverantwortlich zu fühlen und sich entsprechend zu verhalten.

Die grüne Produktivitätszone ist als Ziel betrieblicher Stressbewältigung im Arbeitsstressbuch ausführlich dargestellt.

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Zielformulierung:

Jede Funktion und Abteilung, letztlich jeder Mitarbeiter im Unternehmen hat eine finanzielle Gewichtung, ist also monetär bewertbar. Bleibt die Formulierung der Unternehmensziele einseitig auf dem finanzwirtschaftlichen Level hängen, werden falsche Verhaltensimpulse für die jeweils nachgeordneten Hierarchieebenen gesetzt. Denn alles, was nicht unmittelbare positive monetäre Effekte zeigt, gilt nicht mehr als wertvoll oder gar erstrebenswert. Soziale und psychologische Stressfaktoren können so ihr Unwesen treiben. Gerade an der Zunahme der psychischen Erkrankungen am Arbeitsplatz in den letzten Jahren hat diese entkernte Unternehmensphilosophie regen Anteil. Das Problem einer allein an betriebswirtschaftlich-monetären Fakten orientierten Arbeitskultur besteht in der Stressbelastung aufgrund von Nebenschauplätzen: Mensch kann (!) sich nicht auf die betrieblichen Ziele konzentrieren, weil er mit seiner persönlichen Stressbewältigung beschäftigt ist (= als existenziell empfundene Überlebensreaktion).

Eine gut entwickelte, vorgelebte und von allen mitgetragene Unternehmenskultur, in der keine Abteilung als die angeblich allein erfolgsverantwortliche gilt, hingegen schafft einen Ausgleich zur reinen Gewinnorientierung. Dies ist wichtig für die soziale Anerkennung und das Gerechtigkeitsempfinden aller Betriebsangehörigen. Alles, was menschlich ist, kann per Zielformulierung oder anderweitigem Dekret nicht einfach wegbefohlen werden. Damit das auf den ersten Blick Unerwünschte aber nicht in den Untergrund und zur Anarchie gedrängt wird, ist es gut, es ans Licht zu holen und in das betriebliche Geschehen einzubinden. Und dann zeigt sich, dass Herz und Hirn zusammengehören und gemeinsam nach den Sternen greifen können. Zu pathetisch?

Mittel und Wege dazu sind klare Kommunikation und angemessenes Feedback. Nicht Schwierigkeiten oder Probleme stehen im Weg, denn diese gehören nun einmal zum Leben und Arbeiten dazu. Sondern diese zu verschweigen oder zu denken, das was nicht in Zahlen ausgedrückt werden kann, zählt nicht oder ist erst gar nicht vorhanden. Systemisches Denken und Handeln ist der Schlüssel zum nachhaltigen Erfolg. Menschen menschlich behandeln und dort abholen, wo sie stehen, um gemeinsam zum wertvollen Ziel zu gelangen.

Erreichbare Ziele menschlich machen und ihnen ein erstrebenswertes Gesicht als Vorbild geben.

Dazu brauchen Führungskräfte Mut und Zugang zu ihren eigenen Gefühlen. Zusammen mit aktiver respektvoller Kommunikation und einer angemessenen Prise Alterozentrierung ergibt dies wirksame Sozialkompetenz. Überragende Führungskäfte bringen dieses Rüstzeug von irgendwo her mit und bereichern das Unternehmen mit ihrem begeisternden Führungstil. Da Universitäten bislang die notwendigen Kompetenzen hierzu nicht vermitteln, ist jede Führungskraft selbst gefordert, diese Kompetenzen zu erwerben. Eine erfolgreiche Führungspersönlichkeit kann genau einschätzen, wann und wieviel Soft Skills erforderlich sind, harte Fakten zu erreichen. Soft Skills sind eine notwendige Bedingung für nachhaltigen Erfolg.

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Selbstreflexion

Jede Funktionseinheit, jedes Mitglied eines Betriebes erfüllt seine Zielvorgaben umso besser und fühlt sich selbst erfolgreicher, wenn es sich regelmäßig mit seiner persönlichen Praxis der Zielerreichung auseinandersetzt und seine dabei gelebten Werte gelegentlich hinterfragt. Selbstreflexion ist das persönliche Analysetool zur Selbstoptimierung.

Dies funktioniert beim Einzelkämpfer auch. Sinnvoll und wirksam ist Feedback durch eine andere Person, die hilft, den eigenen blinden Fleck (den jeder Mensch hat), zu erkennen. Hier erfüllt Coaching eine wichtige Funktion. Der Coach als Spiegel und Sparringspartner ermöglicht schonungslose Offenheit und ein regelmäßiges Update (Neuausrichtung, Anpassung, Verbesserung) des eigenen zielführenden Denkens, Handelns, Verhaltens.

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Betriebliche Stressbewältigung statt “Kultur der Angst”

Aktuelle Umfrage einer Personalberatung ergibt in 20% der Unternehmen eine “Kultur der Angst”, 40% eine Atmosphäre der Unsicherheit. Erneut ein aktueller Beleg, dass das Buch Stress-Toleranz-Management ein wichtiger Begleiter für alle Führungskräfte ist.

Die Pressemitteilung von Rochus Mummert zur Umfrage vom Juli 2013 finden Sie unter:
 

Infos dazu ebenfalls auf http://www.mittelstandswiki.de/2013/07/einfluss-des-hr-managements-auf-den-unternehmenserfolg-studie-macht-mangel-in-der-unternehmenskultur-aus/

und http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/studie-zu-mitarbeiterbefragungen-wenn-der-chef-angst-vor-der-wahrheit-hat/8572946.html

Alle wichtigen Informationen sowie Wege und Auswege aus der Erfolgs-feindlichen “Kultur der Angst” und der Unsicherheit und weiteren Stressfaktoren am Arbeitsplatz bietet das links oben abgebildete Stress-Buch.

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Mein Artikel für Controller

Fachbeitrag vom 24.11.2010:

Betriebliche Stressbewältigung - ein Controlling-Thema?

http://www.controllingportal.de/Fachinfo/Sonstiges/Betriebliche-Stressbewaeltigung-ein-Controlling-Thema.html

 

Pressemitteilung: Gute Vorsätze

Pressemitteilung September 2010

Gute Vorsätze zur Stressprävention lassen sich besser nach der Sommerpause verwirklichen - nicht erst im neuen Jahr

nachzulesen bei http://www.presseanzeiger.de/meldungen/handel-wirtschaft/385421.php

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